Immenstadt 2001
Reiseteilnehmer: Gerd Deichgräber mit Frau
Zeitpunkt  28.05.2003 – 11.06.2003
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Mein Name ist Gerd Deichgräber. Ich bin Rollstuhlfahrer wegen der Amputation meiner beider Unterschenkel. Dadurch bin ich auf ständige Hilfe durch meine Frau angewiesen. 

Wir haben dieses Jahr unseren Urlaub im Allgäu in Immenstadt – Stein verbracht. Wir wurden von Familie Hiller aufs herzlichste aufgenommen. Gleich am ersten Abend wurden wir zu einem Grillabend eingeladen. Diesen Abend finanzierten Gäste die sich auch bei Familie Hiller sehr wohgefühlt hatten und am nächsten Tag abreisten. Man hatte von Anfang an das Gefühl zur Familie zu gehören.

Positiv war auch das tägliche Nachfragen ob es uns gut ginge oder ob etwas fehlen würde. Und dies alles ohne aufdringlich zu wirken. Gleichzeitig wurden wir von Familie Hiller mit Prospektmaterial und guten Ratschlägen bzw. Tipps zur Region und zu verschiedenen Ausflugsmöglichkeiten versorgt.

Die Wohnung (Ferienwohnung Löwenzahn) selbst ist vollends auf Gäste im Rollstuhl abgestimmt. Die Betten sind in Rollstuhlhöhe und gleichzeitig noch dreifach verstellbar. Sie besitzen auch genügend Bodenfreiheit (unterfahrbar) um einen Lifter zu benützen. Das Bad ist behindertengerecht und besitzt eine befahrbare Dusche, Toilettensitzerhöhung und ein unterfahrbares Waschbecken. 

Die gesamte Wohnung ist nett und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Auch hatten wir die Möglichkeit die Westterrasse zu nutzen, die durch eine kleine Rampe zu erreichen ist. Da der gesamte Wohnungboden gefliest ist, hatte ich mit dem Rollstuhl keine Probleme.

Wir können als Fazit sagen, dass wir uns sehr wohlgefühlt haben und jetzt schon mit dem Gedanken spielen, nächstes Jahr wieder zu Familie Hiller nach Immenstadt zu fahren.

Marktplatz in ImmenstadtAusschlaggebend für eine nochmalige Reise wären nicht nur die Fürsorge, die gute Betreuung und die gute Unterbringung bei Familie Hiller, sondern auch die wunderschöne Umgebung. Immenstadt ist so zentral gelegen, dass man nur 10 bis 30 km fahren muss um die herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Allgäus genießen zu können. Alphornbläser in ImmenstadtNamentlich erwähnen sollte man Oberstdorf, Kleinwalsertal, Sonthofen, Kempten und Oberstaufen.

Ein paar Kilometer weiter liegt der Bodensee mit der Insel Mainau, Lindau, Bregenz in Österreich, Füssen, Wangen und Pfronten im Allgäu. Auch Innsbruck und Zürich lassen sich mit dem Auto bequem erreichen.

Wir haben es so gehalten, dass wir morgens um 9 Uhr losgefahren sind und abends gegen 18 Uhr wieder zurück waren. Nach 14 Tagen Urlaub haben wir aber trotzdem erst einen kleinen Teil des Allgäu kennen gelernt

Auch zu erwähnen wäre die zünftige Bayerische Küche. Wenn jemand nach Sonthofen kommt ist der Gasthof  "Zum Löwen" zu empfehlen, der auch eine Toilette für Rollstuhlfahrer besitzt. Unbedingt probieren sollte man dort die Kesselsuppe und die Schweinshaxe!

Ansonsten sind uns alle Einheimischen freundlich und hilfsbereit entgegengetreten. Hervorheben möchte ich besonders die Hilfsbereitschaft der Seilbahnmitarbeiter am Nebelhorn und am Ende des Kleinwalsertals, dem Walmedingerhorn.
 

 Sicht vom Nebelhorn auf die
Allgäuer Bergwelt...
Lindau vom Schiff aus...
Riezlern im Kleinwalsertal
auf dem Walmedingerhorn
Abfahrt vom Walmedingerhorn

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Bitte geben Sie bei Ihren Anfragen immer meine Internetseiten an: www.Rollstuhl-Urlaub.de