Kobinet-News

Sozialverband sieht Licht und Schatten

Ein Papier mit Licht und Schatten – so bewertet der SoVD Niedersachsen, der mit mehr als 286.000 Mitgliedern insgesamt größte Sozialverband des Landes in einer Pressemitteilung die Sondierungsergebnisse. „Es gibt durchaus positive Ansätze. Jetzt gilt es, diese in möglichen Koalitionsverhandlungen durchzusetzen, um für mehr soziale Gerechtigkeit im Land zu sorgen“, sagt Adolf Bauer, SoVD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. Allerdings gebe es auch Punkte, in denen dringender Nachbesserungsbedarf bestünde. Grafik zeigt Logo des SoVD Niedersachsen

BDH begrüßt Rentenschritte

Die Sondierungsergebnisse machen deutlich, dass die Rentenpolitik in den kommenden Jahren neben der Europapolitik ein Schwerpunktgebiet einer möglichen großen Koalition sein könnte, darauf verweist der Bundesverband Rehabilitation (BDH). Dazu erklärt seine Vorsitzende Ilse Müller: „Das Ergebnis der Sondierungsverhandlungen von CDU/CSU und SPD deutet eine rentenpolitische Wende an". Logo des BDH

SPD-Behindertenpolitik reaktionär?

SPD-Chef Martin Schulz wirbt weiter für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen der Sozialdemokraten mit den christlichen Unionsparteien. Mitglieder und Sympathisanten der Partei sehen die Neuauflage einer großen Koalition skeptisch oder lehnen sie wie die Jusos kategorisch ab. Der Sonderparteitag am Sonntag in Bonn hat nun zu entscheiden. Als der Parteitag in Berlin die Aufnahme von Sondierungsgesprächen beschlossen hat, wurde quasi in letzter Minute noch der Leitantrag des Parteivorstands um eine von Karl Finke eingebrachte Passage zur Inklusion ergänzt. Doch dieser Schlüsselbegriff aus der UN-Behindertenrechtskonvention spielte bei der Sondierung mit CDU und CSU keine Rolle. Im Willy-Brandt-Haus

Momentaufnahme 013

Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischt, Wind kräftigt, Schnee erheitert. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur verschiedene Arten von gutem. (John Ruskin) Ein Feld mit Bäumen im Nebel

Soziale Gerechtigkeit erfordert Beratung

Soziale Gerechtigkeit erfordert Beratung - diese Schlussfolgerung ist Teil der Bilanz des VdK Sachsen für das Jahr 2017. Auch im vergangenen Jahr stieg die Zahl der rat- und hilfesuchenden Menschen in den VdK-Beratungsstellen in Sachsen erneut an. Insgesamt wurden über 16.232 Beratungsgespräche mit Mitgliedern und Nichtmitgliedern geführt sowie 3.937 sozialrechtliche Verfahren für VdK-Mitglieder begonnen. Logo des VdK Deutschland

Gebärdensprache im Bildungswesen

Um auf den ungleichen Zugang gehörloser Kindern zu Bildungsangeboten in Schulen aufmerksam zu machen, hat das Netzwerk BilingualERleben in Kooperation mit dem Bundeselternverband Gehörloser Kinder, einem Zusammenschluss von Gehörlosen, hörenden Fachkräften und Betroffenen eine Petition gestartet. Sie fordern den Landtag Sachsen und den Bundestag auf, Artikel 24. Abs. 3 und 4 der UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen. Emoji Danke

Im Gespräch mit Yetnebersh Nigussie

In der 8. Sendung der Radioreihe "barrierefrei aufgerollt" hat das Wiener Zentrum für Selbstbestimmtes Leben die Behindertenaktivistin und Rechtsanwältin Yetnebersh Nigussie interviewt. Yetnebersh Nigussie im BIZEPS-Interview

10 Jahre Budget für Arbeit in Niedersachsen

Petra Wontorra, die niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, macht auf das zehnjährige Jubiläum des Budgets für Arbeit in Niedersachsen aufmerksam. "Das Land hatte 2008 als eines der ersten Bundesländer mit dem Budget für Arbeit ein Modell entwickelt, welches den Übergang von Beschäftigten aus einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützt", erläutert Petra Wontorra und ergänzt: "Mit dem Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes zum 1. Januar 2018 ist das Budget für Arbeit jetzt bundesweit möglich.“ Zahl 10

Mischa Gohlke Band mit Film und neuer Website

Die Band um den Musiker und Inklusionsbotschafter Mischa Gohlke geht nicht nur mit neuem Elan ins neue Jahr, sondern präsentiert sich auch mit einem 11minütigen Film über bisherige Auftritte der Mischa Gohlke Band und mit einer erneuerten Website ihren Fans, bzw. denen, die es vielleicht noch werden. Mischa Gohlke an der E-Gitarre

Technik ermöglicht zu Hause zur Schule gehen

"Es ist normal nicht normal zu sein", heißt es auf der Internetseite des Vereins White Unicorn, der u.a. durch internetbasierten Unterricht an Regelschulen ein autistenfreundliches Umfeld schaffen will. Mittels eines Pilotprojektes "Fernschule/Bewegtes Lernen" hat der Verein erfolgreich verschiedene Unterstützungsformen erprobt, so dass es mit der richtigen Technik möglich ist, auch zu Hause zur Schule zu gehen. Bild von einem Arbeitsplatz

Medizinische Tests bis in die 70er Jahre

Wie überfällig die Schaffung der Stiftung Anerkennung und Hilfe, die letztes Jahr ihren Betrieb aufgenommen hat, letztendlich war, zeigt ein Bericht von Holger Bock und Marie-Caroline Chlebosch für den NDR, auf den Grit Kühlborn von der Interessenvertretrung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Dabei wird deutlich, dass die von den Medizintests Betroffenen heute noch häufig unter den Folgen leiden und dass das Problem wahrscheinlich wesentlich größer ist, als gedacht. Medikamente

Abschaffen, Streichen und Nachbessern

"Abschaffen, Streichen und Nachbessern", so lassen sich die drei Kernforderungen der Klausurtagung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) an die sich formierende Bundesregierung zusammenfassen. Die vom UN-Fachausschuss kritisierten Menschenrechtsverletzungen an behinderten Menschen in Deutschland müssten von der sich formierenden Bundesregierung unbedingt unterbunden werden. Entsprechende Maßnahmen sind in einem Koalitionsvertrag zu verankern, fordert die ISL zum Abschluss ihrer dreitägigen Klausurtagung. Logo der ISL

Barrierefreier Tourismus im Fokus

Mit einem Messestand,der sich ausschließlich behindertengerechten Reiseangeboten widmet, ist das Stuttgarter Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL) erneut auf der am 13. Januar gestarteten Reisemesse C.M.T. in den Stuttgarter Messehallen vertreten. Während der gesamten Messedauer hält das ZsL Prospekt- und Informationsmaterial von über 20 Reiseanbietern bereit. Logo des ZsL Stuttgart

Teilhabe und Behindertenpolitik Fehlanzeige

"Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD enthalten kein einziges Wort zur Teilhabe- und Behindertenpolitik." So fällt die Kritik des Rehabilitations- und Verwaltungswissenschaftlers Dr. Harry Fuchs im Hinblick auf das am Freitag veröffentlichte Ergebnis der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD aus. Dr. Harry Fuchs

Menschenrechtsperspektive eröffnen

Der Verein Mobil mit Behinderung (MMB) appellierte zusammen mit anderen Behindertenvereinen und -verbänden an SPD, CDU und CSU, in der deutschen Behindertenpolitik dringend eine Menschenrechtsperspektive zu eröffnen. „Das Bundesteilhabegesetz der vergangenen Legislatur war ein Anfang, doch der Stigmatisierung und Diskriminierung von Millionen Behinderten und ihren Angehörigen wurde damit noch lange nicht der Riegel vorgeschoben", sagte MBB-Vorsitzender Heinrich Buschmann in einer heute kobinet übermittelten Pressemitteilung. Heinrich Buschmann

Mittlerweile 150 Beratungsstellen bewilligt

Langsam aber sicher schreitet die Bewilligung der Anträge für die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung voran, die im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes vom Bund gefördert wird. Waren es Ende Dezember 2017 noch 120 Beratungsstellen, die den Zuwendungsbescheid bekommen hatten, sind es nun 150 Beratungsstellen, die den Zuschlag erhalten haben. Da insgesamt ca. 400 Beratungsstellen gefördert werden sollen, ist jedoch noch ein Stück zu gehen. Logo: EUTB - ergänzende unabhängige Teilhabeberatung

Momentaufnahme 012

Lieber Einsamkeit und ein Buch und eine Zeitung, als schlechte Gesellschaft, von der man nichts hat als Ärger und mitunter direkte Beleidigung. (Theodor Fontane) Ein Blick von oben: einsamer Mensch auf dem Weg im Wald

Barrierefreiheit: Die Sendung mit der Maus zeigt wie es geht

Es werden vom WDR für diese Sendung Untertitel, Audiodeskription sowie Deutsche Gebärdensprache angeboten. Poster der Sendung

Deutliche Kritik des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

Als sozialpolitisch unambitioniert und flüchtlingspolitisch inakzeptabel bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die Ergebnisse der Sondierungen zwischen Union und SPD. Viele wichtige Themen würden zwar angesprochen, seien aber genau wie im letzten Koalitionsvertrag der Großen Koalition entweder nur unter Finanzierungsvorbehalt oder von vorneherein unterfinanziert. Logo des Paritätischen

Behinderungen erleben

Das Seminar "Peer Support - Behinderung erleben", der Fakultät für Kulturreflexion - Studium fundamentale der Universität Witten/Herdecke hatte gestern der Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben, Behinderung im Alltag einmal selbst zu erleben. In der Shoppingmall der StadtGalerie in Witten konnten die Menschen beim Rollstuhlparcours, beim Spiegelzeichnen oder beim Brötchen schmieren mit einer Hand selbst Erfahrungen mit Behinderung machen. Desideria C. beim Ein-Hand-Frühstück

Diese Nachrichten stellt freundlicherweise Kobinet zur Verfügung.
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