Kobinet-News

Film und Diskussion: Mensch - du hast Rechte

Im Mittelpunkt der bereits vierten Filmpodiumsveranstaltung des Projektes "MENSCH - du hast RECHTE" steht die vielfach bewegende Frage, wie Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft wahrgenommen werden. Die Veranstaltung findet nach Informationen des Inklusionsbotschafters Thomas Künneke von den Kellerkindern am 23. Oktober im Metropol Kino, Leipzigerstr. 24, in 07545 Gera um 18.00 Uhr statt. Bild zum Film: Trau mich! der Kellerkinder

Inklusion braucht Inspiration

Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag wirkt an der Gleichstellungskonferenz unter dem Motto "Welche Theorie? Welche Praxis? - Antidiskriminierung und Gleichstellung in Bildungskontexten" im Collegium Maius, Michaelisstr. 39, in 99084 Erfurt vom 7.November bis 10.November mit und hat den kobinet-nachrichten dazu folgenden Beitrag zu ihrer Mitwirkung bei dieser Tagung geschickt. Jennifer Sonntag

Neuer Bundestag in der Pflicht

UNHCR, das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen, hat die Mitglieder des neuen Bundestags aufgerufen, den Flüchtlingsschutz in Deutschland und Europa weiter zu verbessern. Die Abgeordneten müssten insbesondere darauf hinwirken, die gesellschaftliche Offenheit gegenüber Flüchtlingen und die Verantwortung Deutschlands für internationalen Flüchtlingsschutz zu bewahren, heißt es heute in einer Pressemitteilung von UNHCR Deutschland. UNO-Flüchtlingshilfe

Papst wendet sich gegen Diskriminierung Behinderter

Papst Franziskus hat die Diskriminierung und Ablehnung von Menschen mit Behinderung verurteilt. Eine solche Mentalität herrsche allgemein noch zu oft vor, sagte er nach Informationen von katholisch.de gestern im Vatikan. Das belege unter anderem eine Tendenz, "ungeborene Kinder, die irgendeine Art von Fehlbildung aufweisen, zu beseitigen", sagte er den Teilnehmern eines Kongresses zum Thema Katechese und Menschen mit Behinderung, der heute an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom zu Ende geht. Symbol Ausrufezeichen

Abbau von Barrieren im Landkreis Cham

Der Arbeitskreis Landkreis Cham inklusiv erhielt das Signet "Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!". Das Signet wurde gestern beim zweiten Tag der Barrierefreiheit, der im Landkreis Cham in Furth im Wald stattfand, von der bayerischen Behindertenbeauftragten Irmgard Badura übergeben. Dabei lobte sie besonders die aktive Beteiligung behinderter Menschen. Irmgard Badura

Brustkrebs-Vorsorge: Von Blinden lernen

Das Projekt discovering hands bildet sehbehinderte und blinde Frauen zu Tastuntersucherinnen in der Brustkrebsfrüherkennung aus. Ab dem 3. November 2017 setzt sich der "Ausgezeichnete Ort im Land der Ideen" auch für mehr Selbstkontrolle ein: Patientinnen lernen von den Tastuntersucherinnen, wie sie die eigene Brust auf Knötchen untersuchen können. Das teilte Deutschlands Innovationswettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" mit. "Viele sehbehinderte Menschen haben einen nachweislich besseren Tastsinn. Damit sind sie in der Lage, viel kleinere Knötchen in der Brust zu erkennen als wir Ärzte", erklärt Gynäkologe und Gründer Dr. Frank Hoffmann. Untersuchende von Discovering Hands

Bis zum barrierefreien Reisen ist noch viel zu tun

Wenn es um das Thema "Reisen" geht, dann ist das internationale Büro "Amadeus" ein europaweit gefragter Partner. Dieses Büro hat kürzlich eine Studie vorgestellt, welche die Erfahrungen und Einschätzungen von Menschen mit Behinderungen behandelt. Ausrufezeichen

Sachsen organisiert Inklusionsnetzwerk

Interessiert, aufgeschlossen und aktiv - mit diesen drei Eigenschaften lassen sich jene rund 50 Netzwerkpartner und Teilnehmer beschreiben, die am 1. Netzwerktreffen im Inklusionsnetzwerk Sachsen im Oktober 2017 in Dresden dabei waren. Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e. V. (LAG SH SACHSEN) hatte dazu ihre Netzwerkpartner beziehungsweise Interessenten und Vertreter unterschiedlicher Einrichtungen und Organisationen aus Sachsen eingeladen, die bereits inklusiv arbeiten oder dies beabsichtigen. Emoji Inklusion

Barrierefrei, bezahlbar, gemeinschaftlich Wohnen

Rund um das Wohnen im Quartier der Zukunft findet heute der zweite Netzwerktag Wohnen der rheinland-pfälzischen Landesregierung statt. Die Veranstaltung unter dem Motto "Barrierefrei, bezahlbar, gemeinschaftlich", die im ZDF Kongresszentrum in Mainz stattfindet, richtet sich an kommunale und bürgerschaftliche Initiativen, Genossenschaften, Wohnbauunternehmen, Verbände und Dienstleister sowie an interessierte Privatpersonen. Sie soll u.a. auch eine Plattform für den Austausch bieten. Infozeichen

Mal so richtig abtauchen

Einmal so richtig abtauchen, das wünschen sich viele aus dem Alltagsstress, vor allem jetzt, wo der Herbst wieder so richtig hektisch Fahrt aufnimmt und sich die Termine häufen. Für Lea Voitel bedeutete dieser Wunsch des Abtauchens aber, dass sie auf Teneriffa Tauchversuche unternehmen konnte. In ihrem Blog berichtet sie, wie es dazu kam und wie es war. Bild vom Tauchen mit Lea Voitel

Forderungen Behinderter in Österreich

Nach den Nationalratswahlen in Österreich hat BIZEPS heute über die Forderungen behinderter Menschen an die neue Regierung berichtet. Am Beginn der Regierungsverhandlungen erheben Volksanwalt Günther Kräuter, Behindertenanwalt Hansjörg Hofer, Christina Wurzinger vom Monitoringausschuss und Martin Ladstätter als Vertreter der Zivilgesellschaft fünf zentrale Forderungen für Menschen mit Behinderung. Es geht um faire Chancen am Arbeitsmarkt, um Lohn statt Tachengeld in den Werkstätten, um einen massiven Ausbau der Persönlichen Assistenz, um Inklusion auf allen Ebenen und darum, den nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nachzuschärfen. Pressekonferenz zu Beginn der Regierungsverhandlungen in Österreich

Kieler Erklärung Behindertenbeauftragter

Die Beauftragten für die Belange behinderter Menschen von Bund und Ländern haben auf ihrer jüngsten Beratung Forderungen an die neue Bundesregierung formuliert. In einer Kieler Erklärung wird betont, dass bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen "bedeutende Weichen in der Politik von und für Menschen mit Behinderungen in den kommenden Jahren" gestellt werden müssen. "Diese Chance muss genutzt werden, das erwarten die Menschen mit Behinderungen in unserem Land", so die Beauftragten. Sie fordern, 9 (neun) Vorhaben in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Webgrafik Inklusion bewegt

Mehr Geld für Bildung!

Mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen appelliert ein großes Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen und Gewerkschaften an CDU/CSU, FDP und Grüne, mehr Geld für die Bildung bereitzustellen. "Deutschland braucht mehr und bessere Bildung für alle Menschen. So soll das Menschenrecht auf Bildung mit Leben gefüllt werden. Der Bund muss künftig zusätzliche Mittel in die Bildung investieren. Er soll Bildungsprojekte der Länder und Kommunen dauerhaft unterstützen. Dafür muss das Kooperationsverbot in der Bildung endlich komplett gestrichen werden", betonten die 30 Bündnispartner heute in Berlin. Symbol Ausrufezeichen

NITSA: Kosten werden überschätzt

Über Monate hinweg haben sich Akteure des Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) versucht, die im Rahmen der Reform des Bundesteilhabegesetzes vorgenommene Kostenfolgeschätzung für die neue Einkommens- und Vermögensanrechnung nachzuvollziehen. Inzwischen haben sie gerechnet und ein eigenes Ergebnis: Die Kosten der neuen Einkommens- und Vermögensanrechnung wurden mit 200 Millionen Euro für den Zeitraum 2017 - 2020 weit überschätzt. Logo: NITSA

Aktionstag für Assistenz im Krankenhaus

Für Menschen mit Behinderungen und hohem Hilfebedarf ist Assistenz im Krankenhaus überlebenswichtig, wird aber nur teilweise oder gar nicht finanziert. Der Berliner Assistenzverein ambulante dienste hat deshalb zu einem Aktionstag am 26. Oktober aufgerufen. Um 18 Uhr beginnt am Heinrichplatz in Kreuzberg eine Kundgebung. Um 19 Uhr fängt ganz in der Nähe im SO36 eine Soli-Party statt. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten. Assistenz im Krankenhaus ist über-lebenswichtig

Landesweites Netzwerk in Baden-Württemberg gefordert

Die Netzwerk-Konferenz Inklusion hat ein landesweites Netzwerk der Selbstvertretungen von Menschen mit Behinderungen in den Städten und Gemeinden gefordert. Bei der ersten Netzwerk-Konferenz Inklusion Baden-Württemberg trafen sich im Tübinger Sparkassen Carré mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg. Unter dem Motto “Vor Ort aktiv für Barrierefreiheit und Teilhabe“ versammelten sich Aktive aus der Selbstvertretung, kommunale Behindertenbeauftragte und Mitarbeitende von Einrichtungen. Emoji Inklusion

Sozialer Wohnungsbau gefordert

Nordrhein-Westfalen braucht dringend bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum, fordert der Sozialverband VdK. Angesichts einer aktuellen Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage, derzufolge bis 2040 voraussichtlich rund 42 Prozent von derzeit etwa 470.000 Sozialwohnungen aus der Preisbindung fallen werden, erklärte Landesvorsitzende Horst Vöge: "Schon heute müssen bundesweit 37,4 Prozent aller Haushalte mehr als ein Drittel des Einkommens allein für die Miete aufbringen. Wer an der Armutsgrenze lebt, zahlt hierfür sogar durchschnittlich 40 Prozent seines monatlichen Budgets." Horst Vöge

23. Bremer Behindertenparlament

Zum Anlass des Welttages für die Rechte von Menschen mit Behinderung führt der Arbeitskreis Bremer Protest in diesem Jahr bereits das 23. Bremer Behindertenparlament durch. Weil der eigentliche Welttag am 3. Dezember in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt und in der ersten Dezemberwoche die Bremische Bürgerschaft tagt, findet das 23. Bremer Behindertenparlament bereits am Dienstag, 28. November 2017 von 10:00-14:00 Uhr im Haus der Bremischen Bürgerschaft statt. Wappen Bremen

Bayerisches Teilhabegesetz

Zur heutigen ersten Lesung eines Gesetzes zur landesrechtlichen Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes im Bayerischen Landtag hat Sozialministerin Emilia Müller eine Verbesserung für Menschen mit Behinderung angekündigt. "Zudem wollen wir Bayern bis zum Jahr 2023 barrierefrei machen, wir führen ein Sehbehindertengeld ein und wir investieren kräftig, damit auch Menschen mit Behinderung die Integration in den Arbeitsmarkt gelingt", sagte die Ministerin. Emilia Müller

Pflege nicht vergessen !

Zum morgigen Beginn der Koalitionsverhandlungen fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG), der Pflege bei den Vorhaben der kommenden Legislaturperiode einen angemessenen Platz einzuräumen. Ausrufezeichen

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