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Kobinet-News

Mehr Mut bei der Pflegereform

Der BDH Bundesverband Rehabilitation sieht die Pflegepolitik auf dem richtigen Weg, mahnte heute aber angesichts der steigenden Zahl Pflegebedürftiger zu mutigerem Reformtempo. „Mit dem Pflegestärkungsgesetz bewegt sich die Bundesregierung zwar zögerlich, aber dennoch in die richtige Richtung. Es scheint, als erkenne sie die Notwendigkeit, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Menschen unterstützen, die Pflege ihrer Angehörigen besser zu bewältigen", erklärte dessen Vorsitzende Ilse Müller. Ilse Müller

Gedanken zum Mindestlohn im Pflegebereich

Jens Merkel vom Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) hat einen Artikel zur künftigen Bedarfsdeckung in Sachen Assistenz im Allgemeinen und zur Bedarfsdeckung hinsichtlich angemessener Löhne für die Assistentinnen und Assistenten verfasst. Dieser Artikel ist eine Reaktion auf die jüngst beschlossene Mindestlohnanhebung für Pflegerinnen und Pfleger. Jens Merkel

Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist ein Projekt, das in Rheinland-Pfalz auch in Sachen Inklusion und Barrierefreiheit auf den Weg gebracht wird. Für den Newsletter Teilhabe gestalten des rheinland-pfälzischen Sozialministeriums sprach Roland Zimmermann im Interview mit Dr. Harald Egidi, Referent im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten in Rheinland-Pfalz über das Projekt. Wappen von Rheinland-Pfalz

Bezahlbare und barrierefreie Wohnungen in Mainz

Mit einem Darlehen in Höhe von fast 4,5 Millionen Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) den Neubau von zweiundsiebzig barrierearmen Wohnungen mit einer Wohnfläche von rund 4.800 Quadratmetern in der Suderstraße. Carsten Kühl

Zukunftskongress der Aktion Mensch

Die Zukunft der Inklusion ist Gegenstand eines Kongresses, den die Aktion Mensch am 2. und 3. Dezember 2014 in Berlin veranstaltet. Wie kobinet heute erfuhr, wollen Inklusionsexpertinnen und -experten wie Jonathan Kaufmann (Disability Works New York) und Prof. Dr. Elisabeth Wacker (TU München) Gestaltungsräume für eine inklusive Gesellschaft vorstellen und die Ansätze und Stellschrauben der Zukunft beleuchten. 50 Jahre Aktion Mensch

Volkssolidarität mit neuer Webseite

Zum 69. Gründungsjubiläum der Volkssolidarität ist heute der neugestaltete Internetauftritt des Verbandes online gegangen. Auf www.volkssolidaritaet.de soll zielgenauer über den Verband, seine Gliederungen, über Leistungen und Angebote sowie die Möglichkeiten informiert werden, sich zu engagieren. „Der neugestaltete Internetauftritt zeigt, dass die Volkssolidarität zwar in das 70. Jahr seit ihrer Gründung gegangen und reich an Traditionen ist, aber zugleich offen für Neues bleibt", erklärte Bundesgeschäftsführer Horst Riethausen auf der Festveranstaltung zum Jubiläum. Volkssolidarität bei einer Demo für Umfairteilen

Bewegung wirkt: Mitmach-Workshop

In den Kampfkünsten Aikido und Karate besitzt international keine Frau einen höheren Rang als Lydia la Rivière Zijdel. Der Rollstuhl, den die 63-jährige Niederländerin seit einem Autounfall nutzt, war dabei nie Hindernis, sondern immer ein Teil ihrer sportlichen Erfolgsgeschichte. So wird ein Mitmach-Workshop am 29. Oktober in der Berliner Villa Donnersmarck angekündigt. Aus ihren Erfahrungen, wie Sport und Training das Leben positiv beeinflussen, ist für Zijdel eine Mission geworden: Menschen weltweit zusammenbringen und bewegen, unabhängig von ihren körperlichen Fähigkeiten. Lydia la Rivière Zijdel

Bundestag beschließt "Pflegestärkungsgesetz"

Der Deutsche Bundestag hat heute ein sogenanntes "Pflegestärkungsgesetz" beschlossen. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, begrüßt das neue Gesetz als einen wichtigen Schritt in Richtung verbesserte Teilhabe für pflegebedürftige Menschen. Nach Auffassung der Volkssolidarität wird ein grundlegender Paradigmenwechsel in der Pflege mit dem neuen Gesetz nicht erreicht. Foto aus der Jungen Pflege in Berlin

Rock am Berg mit Station 17

Zum dritten Mal lädt die Lebenshilfe Berlin zum inklusiven Festival „Rock am Berg" ein und bringt über die Musik ganz unterschiedliche Menschen – alt und jung, behindert und nicht behindert – zusammen. Haupt Act am 25. Oktober auf dem Pfefferberg ist die legendäre Band „Station 17". Die Hamburger Formation wurde 1988 von Bewohnern der Evangelischen Stiftung Alsterdorf und professionellen Musikern gegründet. Seit mehr als 25 Jahren ist die Band mit ihrem experimentellen Indie-Rock erfolgreich im Musikgeschäft und hat zum Beispiel mit Musikern wie „Fettes Brot" zusammengearbeitet. In diesem Sommer trat „Station 17" vor 80.000 Besuchern auf dem Hurricane Festival auf und kommt nun nach Berlin, um bei „Rock am Berg" ihr neues Album „Alles Für Alle" zu präsentieren. Plakat von Rock am Berg

Treffen in Berlin: Ich bin gut wie ich bin

Am 7. und 8. November lädt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zu einem Treffen in Berlin unter dem Motto "Ich bin gut so wie ich bin mit meiner Behinderung" ein. Für die Tagung zum Young Disability Pride hat die Organisation jetzt die Ausschreibung in Leichter Sprache veröffentlicht. Logo der ISL

Bundesteilhabegesetz dürfen nicht die Zähne gezogen werden

"Dem von der Bundesregierung geplanten Bundesteilhabegesetz dürfen nicht die Zähne gezogen werden." So bringen die Behindertenverbände, die eine Kampagne für ein gutes Bundesteilhabegesetz gestartet haben, ihre Forderung auf den Punkt. Die Entlastung der Kommunen dürfe nicht von der Entwicklung eines Bundesteilhabegesetzes entkoppelt werden. Bild eines Zahnes

Inklusion in der Kommune - reale Chance?

Wie kann es gelingen, dass alle Menschen - unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, ihrer körperlichen Verfassung, ihrer ethnischen und sozialen Herkunft, ihres Geschlechts oder Alters - selbstbestimmt ihr Leben in der Kommune gestalten? Dieser Frage geht die Linke am kommenden Sonntag in Münster nach. Die Linksfraktionen im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und in der Landschaftsversammlung Rheinland haben zur Veranstaltung „Inklusion in der Kommune" ins Landeshaus des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe eingeladen. Logo der Partei

Politik spricht sich klar für Barrierefreiheit aus

"Fernbusse in Deutschland - umweltfreundlich, attraktiv und barrierefrei (mit Demonstration)" – so lautete der Titel der Veranstaltung des VdTÜV auf der IAA Hannover. Auf dem Podium diskutierten u.a. Martin Burkert (MdB, Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag), Torben Greve (Geschäftsführer MeinFernbus) und Robert Kappel (Head of Product Engineering Raised Floor bei Daimler) über das Thema Fernbusse und ihre Entwicklung. Auch der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) war mit Ulf-D. Schwarz, Geschäftsstellenleiter des BSK, mit einem Vortrag über barrierefreie Fernlinienbusse vertreten. Logo des BSK

Dritte Sitzung der AG Bundesteilhabegesetz

Am 14. Oktober tagte die von Bundessozialministerin Andrea Nahles eingesetzte hochrangige Arbeitsgruppe "Bundesteilhabegesetz" zum dritten Mal. Das Thema der Sitzung war die Teilhabe am Arbeitsleben, wie das Bundesministerium für Arbeit mitteilte. Bild von der AG Bundesteilhabegesetz

Behinderte Kinder oft unterernährt

In Kenia leiden Kinder mit Behinderungen viel häufiger an Unterernährung als Kinder ohne Behinderungen. Dies zeigt eine Studie der Christoffel-Blindenmission (CBM), die zum heutigen Welttag des Hungers veröffentlicht wurde. Die CBM hat in Zusammenarbeit mit dem kenianischen Roten Kreuz und der London School of Hygiene and Tropical Medicine über 300 Kinder mit Behinderungen und ihre Familienangehörigen in Kenia untersucht und befragt. Der elfjährige Walter Mwenda lebt in Kenia und kann seit einigen Jahren nicht mehr zur Schule gehen

Demnächst Frauenbeauftragte in Werkstätten

Das Projekt Frauenbeauftragte in Einrichtungen im Weibernetz begrüßt die Ankündigung von Arbeitsministerin Andrea Nahles, dass es künftig in jeder Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) neben einem Werkstattrat auch Frauenbeauftragte geben muss. Die Ministerin kündigte nach Informationen des Projektes eine entsprechende Überarbeitung der Werkstätten-Mitwirkungs-Verordnung (WMVO) am 13. Oktober im Rahmen der Werkstatträte-Tagung der SPD in Berlin an. Daumen hoch

SPD Parteivorstand fasst Beschluss zur Inklusion

Die SPD macht eine moderne Inklusions- und Sozialpolitik zu einem Schwerpunktthema der kommenden Jahre. Mit dem Bundesleistungsgesetz für Menschen mit Behinderungen werden wichtige Weichen gestellt, aber die SPD denkt über diese Wahlperiode hinaus und will Teilhaberecht und Sozialpolitik weiter entwickeln. So heißt es in einem kürzlich gefassten Beschluss des SPD-Parteivorstandes zur Behindertenpolitik und Inklusion. Logo der SPD

Erste Erfolge der Initiative Inklusion in Mecklenburg-Vorpommern

27 schwerbehinderte Menschen, die älter als 50 Jahre sind, haben seit Jahresbeginn einen festen Arbeitsplatz in Mecklenburg-Vorpommern gefunden, vier weitere Arbeitsverträge sind zum 1. November geschlossen. Die schwerbehinderten Beschäftigten und ihre Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern profitieren von der Initiative Inklusion, einem Bundesprogramm zur Schaffung von Arbeitsplätzen für ältere Schwerbehinderte, zur Berufsorientierung sowie zur Schaffung von Ausbildungsplätzen für schwerbehinderte Jugendliche. Wappen von Mecklenburg-Vorpommern

Tag des weißen Stockes seit 50 Jahren

Heute, am 15. Oktober, findet zum 50. Mal der internationale Tag des weißen Stockes statt. Anlässlich des Jubiläums fordern die blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland zu mehr Rücksicht auf. In einer breit angelegten Aktion weisen sie auf die Bedeutung von Bodenleitsystemen hin, die mit dem Stock ertastet werden und im öffentlichen Raum zur Orientierung dienen. Das Motto lautet: "Bitte Weg frei!" Symbol: Mensch mit Blindenstock

Kontaktparty mit fetziger Musik

Zu einer Kontaktparty der „Schatzkiste" und der Nieder-Ramstädter-Diakonie kamen jetzt Menschen mit und ohne Behinderung. Es war die zehnte Veranstaltung dieser Art in Mainz. Die große Resonanz zeigt, dass die Party mit der Freundschafts- und Partnervermittlung für Menschen mit Behinderung sehr gut ankommt. An diesem Abend haben rund 200 Besucher den Weg ins „Haus der Jugend" gefunden. Dorothea Theisen von der Nieder-Ramstädter-Diakonie schickte kobinet einen stimmungsvollen Bericht. Die Trinkgeld-Band heizte mächtig ein

Diese Nachrichten stellt freundlicherweise Kobinet zur Verfügung.
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